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Raucherentwöhnung

Nikotinabhängigkeit

Unter Nikotinabhängigkeit versteht man die Gewöhnung an bzw. die Abhängigkeit von dem Stoff Nikotin, die sich durch den Konsum von Tabakwaren einstellt (Tabakrauchen, vor allem Zigaretten, auch bei Zigarillos oder Zigarren, Tabakspfeifen und Schnupf- und Kautabak sowie beim Rauchen von mit Tabak vermischtem Cannabis möglich). Es können sowohl physische (körperliche) wie auch psychische (geistige/seelische) Symptome auftreten.

Abhängigkeitspotenzial

Laut einer Veröffentlichung der Weltgesundheitsorganisation sind Tabakprodukte die einzigen frei verfügbaren Konsumgüter, die bei einem Großteil ihrer Konsumenten eine Abhängigkeit, Krankheit oder Tod erzeugen.
Nikotin ist verantwortlich für die Abhängigkeit von Tabakerzeugnissen. Nikotin hat ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial und kann sehr schnell zu einem abhängigen Verhalten führen. Nach Meinung von Experten des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit BAG, sowie anderer, beispielsweise der US-Gesundheitsbehörde FDA, „ist das Abhängigkeitspotenzial von Nikotin vergleichbar mit dem vom Heroin“. Es reichen wenige Zigaretten oder wenige Tage mit kleinem Zigarettenkonsum bis zum Eintritt der körperlichen Abhängigkeit. Neue Untersuchungen zeigen, dass häufig schon der Genuß einer einzigen Zigarette genügt, um typische Abhängigkeitssymptome, wie innere Unruhe, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, hervorzurufen und einen Verlust der persönlichen Selbstbestimmung (Autonomie) herbeizuführen.
Die körperliche Abhängigkeit äußert sich je nach dem Grad der Gewöhnung in Unruhe, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen. Die Symptome verschwinden jedoch in 5-30 Tagen. Weitere Entzugserscheinungen entstehen dadurch, dass die ständige Stimulierung des Belohnungssystems (Nucleus accumbens) durch das Nikotin ausbleibt. Sie können sich durch Gereiztheit, Ungeduld, Aggressivität, schlechte Laune bis hin zu Depression und Konzentrationsstörungen äußern. Dieser Zustand kann Monate andauern und ist einer der Hauptgründe dafür, dass Ex-Raucher wieder rückfällig werden.
Die psychische Abhängigkeit durch eingeprägte Verhaltensmuster, die sich im Laufe einer „Raucherkarriere“ entwickeln, kann nach dem körperlichen Entzug auch nach Jahren noch vorhanden sein.

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören?

Grundvoraussetzung für den Erfolg der Raucherentwöhnung ist der selbst getroffene Entschluss das Rauchen aufzuhören und mit festem Willen dauerhaft daran festzuhalten.
Hypnose kann für Sie eine echte Alternative darstellen, da sie frei von Nebenwirkungen ist und alte Muster auflöst, statt sie nur zu unterdrücken. Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb für den einfachen Weg, um sich dauerhaft vom alten Laster zu befreien.

Wie funktioniert Hypnose zur Raucherentwöhnung?
Gewohnheiten und Verhaltensweisen sind in den tiefen Bereichen des Unterbewusstseins fest verankert - so auch die Gewohnheit des Rauchens. Mittels Hypnose kann in diese tiefen Schichten vorgedrungen werden. In der hypnotischen Trance öffnet sich das Unterbewusstsein und nimmt in diesem Zustand Anweisungen (Suggestionen) entgegen, mit deren Hilfe gezielt Veränderungen herbeigeführt werden können.
Hypnose ist ein freiwilliger Vorgang, bei dem niemand gezwungen werden kann, Dinge zu tun, die er im Wachzustand ablehnen würde. Die Kontrolle wird während der gesamten Hypnose beibehalten und die Trance kann jederzeit beendet werden.

Neugierig geworden?

Für Informationen und Terminvereinbarungen stehe ich Ihnen unter folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

E-Mail: c.hochdoerffer@live.de | Telefon 06341/203 47 | Mobil: 0176/219 273 84

  Claudia Hochdörffer, Systemisch lösungsorientierte Beratung, Landau in der Pfalz